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Perlen der Alltagsarchitektur

Doppelhaus Paßberger und Maulu

Haus Passberger

Haus Pass­ber­ger


Objekt­name: Dop­pel­haus Paß­ber­ger und Maulu
:
Erstel­lungs­jahr: 2008
Stand­ort: Veich­te­der­point­weg 5 und 5a,
Kunde: Fritz Paß­ber­ger und Tho­mas Maulu
Brut­to­ge­schoss­flä­che: 821m²

Beschrei­bung

Das Dop­pel­haus wurde als bar­rie­re­freies Ter­ras­sen­haus für drei Gene­ra­tio­nen kon­zi­piert. Fami­lie Paß­ber­ger bewohnt mit ihrer Toch­ter den hin­te­ren Gebäu­de­teil, die ältere Toch­ter mit Ihrem Mann und den bei­den Kin­dern den vor­de­ren Teil. Ein von bei­den Gebäu­den aus zugäng­li­ches Schnei­de­rate­lier mit eige­nem Ein­gang ist im Unter­ge­schoß des hin­te­ren Gebäu­des inte­griert und bil­det die Schnitt­stelle zwi­schen den bei­den Wohneinheiten.

Ein gemein­sa­mer Ein­gangs­hof ver­bin­det die funk­tio­nal eigen­stän­di­gen und um jeweils ein Geschoß ver­setz­ten Gebäude. Ein­gangs­be­reich mit Gar­de­robe, Schlaf­räume, Bad und Kin­der­zim­mer befin­den sich jeweils im EG mit Gar­ten­zu­gang, im OG die offe­nen Wohn– und Ess­be­rei­che mit der Küche im Zen­trum und vor­ge­la­ger­ten Dach­ter­ras­sen. Von dort wei­tet sich der Blick nach Süd-Westen ins Tal. Der Bau­kör­per staf­felt sich har­mo­nisch ins Gelände ein­ge­paßt den Hang nach oben, die im Gebäude mün­dende Stras­se­nachse setzt sich in der Erschlie­ßung der bei­den Häu­ser von außen sicht­bar bis in den Gar­ten fort.

Mit dem Ent­wurf wurde dem Wunsch der Bau­her­ren nach Licht und Wärme Rech­nung getra­gen, die ein Haus aus den sieb­zi­ger Jah­ren bewohn­ten mit dun­kel ver­schal­ten Decken, gro­ßen Dach­über­stän­den, Klin­ker­bö­den und win­zi­ger Küche.

Für die Gebäude wurde ein gestal­te­ri­sches Gesamt­kon­zept ent­wi­ckelt und bis ins Detail umge­setzt. Dazu gehört die Beleuch­tung innen und aus­sen über Ein­bau­leuch­ten, abge­stimmte Mate­ri­al­wahl, maß­ge­fer­tigte Vor­hänge und offe­ner Kamin. Alle Ein­bau­mö­bel wur­den extra ent­wor­fen, wie Ein­bau­schränke, Ein­bau­re­gale, Ess­tisch, Arbeits­kan­zel und Einbauküche.

Eben­falls Teil des Ent­wurfs war die Frei­raum­ge­stal­tung mit dif­fe­ren­zier­ten Aus­sen­be­rei­chen und Ober­flä­chen. Ver­schie­dene Sitz­plätze sind dem Haus ange­glie­dert wie Dach­ter­rasse, Log­gia, das Podest der Aus­sen­treppe und die umlau­fende Holz­ter­rasse. Die Absturz­si­che­rung der Dach­ter­ras­sen erfolgt über spe­zi­ell gefer­tigte Pflanz­tröge aus dun­kel gefärb­tem Sicht­be­ton bzw. über eine aus dem glei­chen Holz wie die Ter­rasse gefer­tigte Sitzbank.

Das aus­ge­feilte Ener­gie­kon­zept trägt dem Wunsch des Bau­herrn nach einem öko­lo­gi­schem Ansatz Rech­nung. Beinhal­tet ist kon­trol­lierte Wohn­raum­lüf­tung mit Wär­me­rück­ge­win­nung und eine hoch­ef­fi­zi­ente Wär­me­ge­win­nung über eine solar­un­ter­stütze Erd­wär­me­pumpe in Kom­bi­na­tion mit Fuß­bo­den­hei­zung und Decken­küh­lung. Solare Gewinne wer­den durch große Süd-West ori­en­tierte Glas­flä­chen im Wohn­be­reich erzielt, im Som­mer schützt ein hoch­ef­fek­ti­ver trans­pa­ren­ter Son­nen­schutz aus Alu­mi­nium vor Überhitzung.

Bei der Mate­ri­al­wahl wurde auf natür­li­che Mate­ria­lien Wert gelegt wie Holz, Stahl, Zie­gel und Natur­stein, als Aus­sen­däm­mung wurde Mine­ral­wolle ver­wen­det. Der Tech­ni­schen Ästhe­tik wurde Rech­nung getra­gen mit auf dem Flach­dach auf­ge­stän­der­ter Solar­an­lage ent­spre­chend der idea­len Licht­aus­nut­zung ohne gestal­te­ri­sche Ein­schrän­kun­gen, Edel­stahl­ka­mi­nen, unbe­han­del­ter Stahl im Innen­raum bei Trep­pen­ge­län­der und Auf­zugs­schacht, Auf­zugs­tech­nik sicht­bar in voll­ver­glas­tem Schacht und bewuß­ter Gestal­tung des Technikraumes.

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Dipl.-Ing. Archi­tek­tin Bar­bara Anets­ber­ger
Bach­strasse 19
84036 Lands­hut
Fon 0871 / 2754549
Fax 0871 / 1421337
mail@anetsberger-architektur.de

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Ich bin Architekt und seit 2009 veröffentliche ich archimag.de. Wenn Ihr Wünsche oder Anregungen habt, dann her damit. Ich freue mich über Eurer Feedback.
Sebastian Lauff

One Response

  1. Bella sagt:

    find das haus sehr schön nur hätte ich vllt etwas anders gemacht und zwar das haus nicht weiß gestri­chen son­dern in ner schön war­men farbe vllt weil das weis hat eig fast jeder und ich find es ein­fach zu kalt die farbe. aber sonst ist es ein traum das haus

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