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das neue archimag.de

Das neue Architekturmagazin

archimag.de ist in den letzten sieben Jahren zu einem angesehenen und gut besuchten Architekturmagazin geworden. In den sieben Jahren habe ich vieles mit dieser Mischung aus Blog und Magazin versucht, experimentiert und die am Anfang gesteckten Ziele und Grenzen immer wieder hinterfragt und zu erweitert. Vor rund einem Jahr wurde es stiller hier bei archimag.de. Das lag zum Einen daran, dass ich persönlich aufgrund einer guten beruflichen Auftragslage nicht sehr viel weniger Zeit für fundierte Artikel hatte und zum anderen daran, dass sich das Konzept meine Idee festgefahren hatte. Aber ich möchte gerne, dass archimag.de auch weiter eine Anlaufstelle für Architekten und Architekturinteressierte bleibt. Was also tun?

Back to the roots?

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Willy-Brandt-Platz-001_Copyright_Markus-Tollhopf

Ausgezeichnet, der Willy-Brandt-Platz in Bremerhaven

Eine Stadt kann viel mit der richtigen Architektur für ihr Image und ihre Ausrichtung tun. In Bremerhaven ist dieser Wandel, von oben gewollte und angestoßen, mit positiven Auswirkungen im Gange.

Der Willy-Brandt-Platz wurde neu gestaltet und hat nun auch zwei Auszeichnungen für das gute Design des Freirames erhalten. Als zentrales Element zeigt sich ein Schwarm überdimensionaler Meeresfische, der neugierig, fast frech auf den Willy-Brandt-Platz drängt. Hierfür gab es nun die beiden Auszeichnungen „Green Good Design Award 2015“ des Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design sowie auch der 1. Preis in der Fachsparte “Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung” der OLB-Stiftung der Oldenburgischen Landesbank. Weiterlesen

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Ruine oder Traum für die Zukunft – das Ihme-Zentrum

Das Ihme-Zentrum ist ein großes Wohn-, Büro- und Einkaufszentrum in Hannover-Linden Mitte. Den Names trägt es von naheliegenden Flusses Ihme. In den 1960er-Jahren geplant sollte es, wie in dieser Zeit oft üblich als hochverdichtetes Zentrum für alle Bereiches des tägliches Lebens dienen. im Prinzip also eine Stadt in der Stadt. Mit bis zu 22-stöckigen Häusern ist das Ihme-Zentrum gut gestartet. 1971 und noch vor Baubeginn waren über 50% der Wohnungen verkauft. Aber, wie man es auch heute von vielen Großbaustellen kennt, war die Planung schon bei Baubeginn überholt, Beton war Mitte der 1970er-Jahre nicht mehr unbestritten in und auch der Stil des Brutalismus bereitete in der Realität Probleme.

Im Laufe der Jahre wechselten die Ankermieter in den Ladenzeilen und der ganze Komplex hatte mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Seit 2004 fehlt ein großer Kundenmagnet, was die Situation für diesges gigantische Bauprojekt noch weiter verschlechterte. Zurzeit stehen fast alle Ladenlokale leer weil ein großer Umbau 2006 begonnen hat.

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Stromspar-Apps – die Zukunft des Energiesparens hat begonnen

Beim Einsparen von Energie rückt die Nachhaltigkeit immer mehr in den Fokus. Die Zukunft des Strom- und Ressourcensparens liegt dabei eindeutig beim Smart Home. Noch kommt das Smart Home aber nicht für jedermann infrage. Apps für Smartphones und Tablets sind daher ein wichtiger Schritt auf dem Weg wirklich nachhaltigen Energiesparens.

Energie einsparen aus unterschiedlicher Motivation

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Ein-Haus-mit-Kino-außen

Ein Haus mit Kino [traumhäuser im br]

Ganz großes Kino – das versprach das Bauvorhaben von Eva und Joachim Sonna aus der Oberpfalz. Das Schöne am Selberbauen ist ja, dass man sich oft auch sehr außergewöhnliche Wünsche erfüllen kann. Sie träumten von einem eigenen Lichtspielhaus im Haus. Und bekamen es auch. Das ist aber noch lange nicht alles, was dieses Projekt besonders macht.

Große, helle Räume, durchdachte Grundrisse, ungewöhnliche Öffnungen, geschickt versteckter Stauraum und eine schlichte und doch sehr markante Architektur – all das lieferte Architekt Volker Schwab aus Vohenstrauß den anspruchsvollen Bauherren.

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Ein-Solitär in der Baulücken außen

Ein Solitär in der Baulücke [traumhäuser im br]

Es war für die junge Bayreuther Familie mit zwei Kindern nicht leicht, ein bezahlbares,  zentrumsnahes Baugrundstück zu finden. Hinausziehen in ein reines Wohnbaugebiet am  Stadtrand – das kam für sie nicht infrage. Die Wunderlichs wollten das urbane Flair und die gute Infrastruktur in der Stadt nicht aufgeben für ein Leben im Neubauviertel im Vorort.

„Uns war es wichtig, alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen zu können“ sagt Doreen Wunderlich – also lieber ein Handtuchgrundstück“ in der Stadt, als den Riesengarten in der Peripherie durch Stunden im Stau bezahlen zu müssen.

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