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6 Monate mit der Workstation 5530

Seit längerem plane ich schon einen zweiten Bericht über die Mobile 2-in-1-Workstation 5530, die ich in diesem Artikel vorgestellt habe, zu schreiben. Immer wieder verliere ich diesen aus den Augen. Nun ist mir auch bewusst geworden, warum dieses so ist: der Rechner hat sich so in meinen Arbeitsprozess geschlichen, dass ich ihnen gar nicht mehr als „neu“ wahrnehmen. Warum das richtig gut ist, zweige ich euch an drei Beispielen.

EINS – beim Bauherrn

Oft sind es ja nur Kleinigkeiten, die einem das tägliche Leben wirklich einfacher machen. Die Workstation mit der wirklich guten Ausstattung ersetzt in vielen Hinsichten den Arbeitsplatzrechner. Ich mag hierüber nicht mehr soviel Worte verlieren, das habe ich schließlich in den anderen Artikel schon ausführlich getan. Es liegt mir mehr daran zu zeigen, in welchen Bereichen ein 2-in-1-Gerät helfen kann. Kamera, Stifteingabe und Tablet-Funktionen, das sind Komponenten die man beim Kunden gut gebrauchen kann.

klein und handlich
klein und handlich

Stellt euch folgende Situation vor: Wir stehen mit dem Bauherrn im Altbau und begutachten das Bestandsgebäude, welches umgebaut werden soll. Mit der Kamera in der Workstation macht man dann schnell ein Foto von der Fassade und importiert in einer Notiz-App kann man direkt Gedanken und Skizzen für die neuen Fensteröffnungen über das Foto drüber zeichnen. Schneller und plastischer geht es nicht. Zugegeben, das wurde auch mit einem reinen Tablet gehen. Dennoch ergibt sich im Anschluss an den Termin ein nahtloses arbeiten, wenn man am gleichen Gerät diese Notizen hat und Sie direkt ins CAD übernehmen kann.

ZWEI – alles dabei

Überhaupt ist besser nicht zu viele Geräte mitzuschleppen. Auf dem Weg zu einer Besprechung mit der Bahn kann man mit dieser Dell Workstation an allen Projekten weiter arbeiten, da die Arbeitsleistung des mobilen Gerätes vollkommen ausreichend ist, um selbst komplizierte und umfangreiche Projekte zu bearbeiten. In der Besprechung selber verwandelt sich das Notebook wahlweise zu einem großen Notizbuch oder leicht aufgeklappt zu einer Präsentationshilfe auf der alle nötigen Notizen vorhanden sind. Selbst einen Präsentation kann, ohne Kompatibilitätsprobleme, auf Beamer und Co ausgegeben werden.

Dass der Bildschirm dann auch noch so gut ist, dass man auf dem Rückweg in der Bahn noch die ein oder andere Serie wegschauen kann, ist ein sehr netter Nebeneffekt.

Dell Workstation - lässt sich "verbiegen"
Dell Workstation – lässt sich „verbiegen“

DREI – das Büro überall

Das die Workstations im Büro mit externer Tastatur, Maus und großen Bildschirm arbeitet, ist insoweit schade, dass Stifteingabe und Touchscreen hier nicht wirklich genutzt werden. Der nahtlose Übergang, wenn man den Schreibtisch verlässt und unterwegs Stift, Touchscreen und voller Power nutzen kann ist aber wunderbar. Besonders schön ist, dass man letztlich auch beim Kunden oder sonst Unterwegs sein „normales“ Arbeitsgerät dabei hat und kleine (oder auch größere) Änderungen direkt vor Ort besprechen und eingeben kann. Es beeindruckt Bauherren durchaus noch, wenn man direkt vor Ort eine entsprechende 3D-Perspektive rechnen lässt und das zukünftige Haus fast live präsentiert.

Architekturwerkzeuge - klassisch bis mordern
Architekturwerkzeuge – klassisch bis mordern

Fazit nach 6 Monaten Benutzung Auch wenn ich das am Anfang gar nicht so gedacht hatte, ist die Kombination eines Laptops mit der Rechenpower einer Workstation großartig. Wenn dann auch noch die Funktion als Tablet hinzukommt, auch wenn es zugegebenermaßen nicht ganz so leicht ist, wie ein „richtiges“ Tablet, so macht das Arbeiten einfach Spaß, das man total vergisst gerne mal mit welcher grandiosen Hardware man gerade arbeitet.

Und ist nicht genau das was alle wollen? Wollen wir uns wirklich damit beschäftigen wie gut unser Rechner ist? Wie viel Platz wir noch auf unserem Speicher haben? Vielmehr geht es uns doch darum kreativ zu arbeiten und keine Grenzen gesetzt zu bekommen. Weder bei der Power noch bei dem Orten an den wir arbeiten können.

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Ich bin Architekt und seit 2009 veröffentliche ich archimag.de. Wenn Ihr Wünsche oder Anregungen habt, dann her damit. Ich freue mich über Eurer Feedback.

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