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Perlen der Alltagsarchitektur

Architektur hören

Peter Zumthor Die Magie des Realen

Die Magie des Realen

Ein über Archi­tek­tur — wie soll das funk­tio­nie­ren? Und doch geht es sehr gut, wie „Peter Zum­t­hor — Die Magie des Rea­len” beweist. Die­ses und andere Hör­bü­cher aus der Reihe haben den Deut­scher Hör­buch­preis gewonnen.

Bau­n­etz schreibt:

Doch wie kann man sich nun Archi­tek­tur im Audio­buch vor­stel­len – ohne Fotos, ohne Pläne und ohne Skiz­zen? Es ist ganz erstaun­lich, wie man von den ange­neh­men Stim­men von Hol­fel­der und wei­te­ren Spre­chern durch die Gebäude geführt wird und wie bild­lich diese erklärt wer­den. Hin­ter­grund­ge­räu­sche sor­gen für die nötige Atmo­sphäre und Gesprä­che mit den Archi­tek­ten für Anek­do­ten vom Ent­wurfs­pro­zess bis zur Bau­stelle. Für lange Auto– oder Zug­fahr­ten, ver­reg­nete Sams­tage zu Hause oder auch als Weih­nachts­ge­schenk für Archi­tek­tur­lieb­ha­ber nur zu empfehlen.

Den gan­zen Arti­kel „Archi­tek­tur hören” anzeigen.

Katalog zum Wettbewerb Europan11 erschienen

ISBN 978-3-00-037438-8

— Katalog

Über den Europan10 habe ich hier bei archi­mag aus­führ­lich berich­tet. Jetzt ist zu 11, dem größ­ten euro­päi­sche Ide­en­wett­be­werb mit Rea­li­sie­rungs­ab­sicht für
junge Archi­tek­ten und Pla­ner bis 40 Jahre, der Kata­log mit den Ergeb­nis­sen ver­öf­fent­licht wur­den. 2011 wurde der zum elf­ten Mal ver­an­stal­tet, an 49 Stand­or­ten in 17 Ländern.

Der Kata­log zeigt die prä­mier­ten Ent­würfe für die deut­schen Wett­be­werbs­ge­biete in Ibben­bü­ren, Ingol­stadt, Selb, Witt­s­tock und Würz­burg, den pol­ni­schen Teil­neh­mer War­schau sowie die mit einem Preis aus­ge­zeich­ne­ten Arbei­ten deut­scher Archi­tek­ten an den Stand­or­ten Ams­ter­dam, Oslo, Graz, Reims, Eind­ho­ven, Linz, Malmö, Nynäs­hamn und Turku. Über­sicht­lich und detail­liert wer­den die Pro­jekte anhand der Ent­wurfs­gra­fi­ken, Pläne und eines Erläu­te­rungs­tex­tes vor­ge­stellt. Kurze Ein­füh­run­gen in die Wett­be­werbs­ge­biete und –auf­ga­ben sind der Prä­sen­ta­tion der Pro­jekte vorangestellt.

Den gan­zen Arti­kel „Kata­log zum Wett­be­werb Europan11 erschie­nen” anzeigen.

Zertifizierungssysteme und kein Ende

ZertifikationssystemeBREEAM, , DGNB, MINERGIE, , , und noch viele ande­ren. Eine Flut von Zer­ti­fi­zie­rungs­sys­te­men gibt es und man kommt immer wie­der in die Situa­tion sich damit aus­ken­nen zu müs­sen. Im Detail bei allen Sys­te­men eine Unmög­lich­keit. Dabei sind die Sys­tem vom Sinn her Sinn­voll. Sie sol­len Nach­hal­tig­keit ganz­heit­lich bewer­ten und Nach­hal­tig­keit in der Archi­tek­tur trans­pa­rent und ver­gleich­bar zu machen.
Aber es herrscht eine große Dyna­mik und ein kaum zu über­se­hen­der zwi­schen den ein­zel­nen Systemen.

Ein der Detail Reihe Green Books bringt Über­sicht in die Viel­falt der Label. Es stellt detail­liert die wich­tigs­ten Zer­ti­fi­kate mit ihren Sys­tem­va­ri­an­ten und Bewer­tungs­me­tho­den vor und macht Anga­ben zu Zer­ti­fi­zie­rungs­ab­lauf und Kos­ten. Gebäu­de­bei­spiele ver­an­schau­li­chen die Schwer­punkte und den Pro­zess der Zer­ti­fi­zie­rung sowie die Unter­schiede zwi­schen den ein­zel­nen Labels. Zer­ti­fi­zie­rung von Gebäu­den ist damit ein wich­ti­ges Grund­la­gen­werk für Archi­tek­ten und Pla­ner, Bau­her­ren und Pro­jekt­steue­rer sowie Her­stel­ler und aus­füh­rende Unter­neh­men. — Inter­na­tio­nale Rah­men­be­din­gun­gen des nach­hal­ti­gen Bau­ens — Zer­ti­fi­zie­rungs­sys­teme im Ein­zel­nen: BREEAM, LEED, DGNB, MINERGIE, HQE, EU-Green Buil­ding, CASBEE — Pla­nungs­ab­läufe und Doku­men­ta­ti­ons­an­for­de­run­gen — Öko­no­mi­sche Aspekte und Markt­po­ten­ziale der Gebäu­de­zer­ti­fi­zie­rung — Projektbeispiele.

Den gan­zen Arti­kel „Zer­ti­fi­zie­rungs­sys­teme und kein Ende” anzeigen.

Yes is more gewinnt DAM

YES IS MORE COVER

YES IS MORE COVER

Die Frank­fur­ter Buch­messe und das Deut­sche Archi­tek­tur­mu­seum (DAM) haben nach der erfolg­rei­chen Pre­miere im letz­ten Jahr auch 2010 wie­der den inter­na­tio­na­len DAM Archi­tec­tu­ral Book Award ver­ge­ben. Dem gemein­sa­men Auf­ruf sind rund 90 Archi­tek­tur– und Kunst­buch­ver­lage welt­weit gefolgt; erst­mals mit dabei: China, Bra­si­lien, Mexiko. Eine Fach­jury aus Ver­tre­tern des DAM sowie exter­nen Exper­ten hat die Ein­sen­dun­gen nach Kri­te­rien wie Gestal­tung, inhalt­li­che Kon­zep­tion, Mate­rial– und Ver­ar­bei­tungs­qua­li­tät, Grad an Inno­va­tion und Aktua­li­tät bewer­tet. Die Preis­ver­lei­hung fand am 6. Okto­ber 2010 in der Biblio­thek des DAM statt.

Neben vie­len ande­ren Preis­trä­gern hat auch Yes is More in der Kate­go­rie Archi­tek­ten­mo­no­gra­fie gewon­nen. Herz­li­chen Glück­wunsch — ich finde es auch toll, mal wirk­lich etwas ande­res. Und es ist jetzt auch auf Deutsch zu kaufen.

Yes is more is the title of an exhi­bi­tion and a book pre­sen­ting B.I.G. in solo for­mat for the first time in Den­mark at the Danish archi­tec­ture centre. Unlike a clas­sic archi­tec­tu­ral mono­graph, this book is more of a popu­lar cul­tu­ral mani­festo, which is also lite­r­ally the first actual docu­men­ta­tion of B.I.G.‚s trailbla­zing prac­tice. As the book demons­tra­tes, this is a prac­tice where method, pro­ces­ses, instru­ments and the approach to the con­cept of archi­tec­ture is pre­ci­sely as wild, unfet­te­red and result-producing as the world it is part of and greets with an unqua­li­fied Yes. Bjarke Ingels attracts highly talen­ted co-workers, but also gif­ted and ambi­tious cli­ents from all over the world. He does so because his own talent is above all to swiftly create intel­li­gent syn­er­gies out of indo­mita­ble „move­ments”, wild ener­gies and unfo­re­seen dyna­mics and trans­form them into hit­herto unseen, sur­pri­sing, func­tio­nal, valu­able and beau­ti­ful solu­ti­ons to the spe­ci­fic and com­plex chal­len­ges in each task. The results of B.I.G.‚s prac­tice has alre­ady won awards from the Royal Aca­demy of Fine Arts, the Spe­cial Jury Prize at the Venice Archi­tec­ture Bien­nale, the prize for „The World’s Best Hou­sing Pro­ject”, „Best Buil­ding in the Nor­dic Coun­tries” as well as many other inter­na­tio­nal kudos. The pro­ject and the title Yes is more is a double-edged word­play on the dogma in modern archi­tec­ture that „less is more”. Less is only more as far as dimen­si­ons go — the abi­lity to encom­pass as many dimen­si­ons as pos­si­ble (more) with as few expen­ses as pos­si­ble (less). As a design para­me­ter for an aes­the­tic retro mini­ma­lism this only amounts to idio­syn­cra­tic archi­tec­tu­ral idiocy.

Architektonisches Potential von Dämmbeton

Architektonisches Potenzial von Dämmbeton

Archi­tek­to­ni­sches Poten­zial von Dämmbeton

In den letz­ten Jah­ren wur­den in der Fach­presse wie­der­holt Gebäude gezeigt, deren Außen­hül­len aus homo­ge­nem Dämm­be­ton oder „Kon­struk­ti­ons­dämm­sicht­be­ton” beste­hen und die mit einer Wand­stärke von nur 50 cm die gel­ten­den Ener­gie­vor­schrif­ten ein­hal­ten. Diese spe­zi­elle Beton­art stieß bei vie­len Archi­tek­tin­nen und Archi­tek­ten auf gro­ßes Inter­esse: End­lich ein Mate­rial, mit dem wie­der onto­lo­gi­sche Beton­kon­struk­tio­nen mög­lich sind, die mit ihren beid­sei­ti­gen Sicht­be­ton­flä­chen an die Tra­di­tion der –brut-Architektur der 1950er und 60er Jahre anknüpfen.

Architektonisches Potenzial von Dämmbeton

Archi­tek­to­ni­sches Poten­zial von Dämmbeton

Im Archi­tek­to­ni­sches Poten­tial von Dämm­be­ton gibt der Autor Patrick Filipay Anwen­dern und inter­es­sier­ten Fach­leu­ten einen Über­blick über die Mög­lich­kei­ten die­ses zukunfts­träch­ti­gen Mate­ri­als: Im ers­ten Teil beleuch­tet er den Bau­stoff von sei­ner Ent­ste­hungs­ge­schichte her, die in ihren Vor­läu­fen bereits in der Antike beginnt. Es folgt die mate­ri­al­tech­no­lo­gi­sche Sicht mit beson­de­rem Augen­merk auf die rele­van­ten Unter­schiede zu Nor­mal­be­ton, bei­spiels­weise bei der Frisch­be­ton­her­stel­lung. Dazu wer­den bis­her unver­öf­fent­lichte Resul­tate von Betonana­ly­sen publi­ziert. Anschlie­ßend folgt ein Ver­zeich­nis aller in deutsch­spra­chi­gen Archi­tek­tur­zeit­schrif­ten publi­zier­ten Dämm­be­ton­bau­ten in Ortbeton.

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Kleine Bauten kommen groß raus.

Microarchitektur

Micro­ar­chi­tek­tur

So ich denke, dass wird für die­sem Monat das letzte , was ich Euch vor­stel­len möchte. An die­ser Stelle noch ein klei­ner Hin­weis, dass ich plane die Rezen­si­ons­ex­em­plare, die ich erhal­ten habe zu ver­lo­sen. Ich denke das wäre für die Vor­weih­nachts­zeit eine gute Gelegenheit.

Jetzt aber zum Buch: Kon­zepte und Bei­spiele klei­ner Bau­ten mit all­täg­li­chen und beson­de­ren Funk­tio­nen. Mobil, tem­po­rär, dau­er­haft. Kon­struk­tio­nen: von ein­fach über expe­ri­men­tell bis high-tech. Ent­wer­fen und Bauen als Pro­zess. Ver­bin­dung von Archi­tek­tur und Pro­dukt­de­sign. Inno­va­tive Lösun­gen auf begrenz­tem Raum. War­te­häus­chen, Kioske, Imbiss„buden”, Markt­stände, Bus­hal­te­stel­len, Tele­fon­häus­chen bzw. –säu­len, Toi­let­ten, Lit­faß­säu­len, Ticket­schal­ter, mobile Zelte oder Wohn­ein­hei­ten, Not­un­ter­künfte, Tou­ris­ten­in­for­ma­tio­nen — die Liste klei­ner, aut­ark funk­tio­nie­ren­der Bau­ten läßt sich fast unend­lich erwei­tern. Kleine Bau­ten prä­gen unse­ren All­tag, man fin­det sie an der nächs­ten Stra­ßen­ecke, sind sind prä­sent und unab­ding­bar, erwe­cken aber nur sel­ten archi­tek­to­ni­sche Auf­merk­sam­keit. Dabei neh­men all diese Klein­struk­tu­ren einen fes­ten Platz in der städ­ti­schen Infra­struk­tur ein. Anstatt auf die gro­ßen Attrak­tio­nen der Bau­kunst zu schie­len, liegt für die Archi­tek­ten viel Poten­zial ver­bor­gen in der Qua­li­täts­si­che­rung des All­tags­de­signs die­ser klei­nen, manch­mal gera­dezu char­man­ten Not­wen­dig­kei­ten. Die­ser Band der „im Detail”-Reihe spannt den Bogen zwi­schen Archi­tek­tur und Pro­dukt­de­sign, denn nicht sel­ten ste­hen die klei­nen Bau­ten genau im Span­nungs­feld zwi­schen den bei­den Professionen.

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