Magazin
Schreibe einen Kommentar

Gebäude mit dem richtigen Licht in Szene setzen

Bild von Jeffrey Beall

Licht kann sehr viel ausmachen, um die Wirkung eines Raumes oder eines gesamten Gebäudes enorm zu verstärken. Gerade in der dunklen Jahreszeit, in der es ja abends früh dunkel und morgens erst spät wieder hell wird, wirkt es schöner, wenn ein Gebäude in den Abend- und Nachtstunden angestrahlt oder anderweitig erleuchtet wird, damit nämlich das Sprichwort „Nachts sind alle Katzen grau“ nicht zutrifft. Wer also an einem Gebäude für eine bestimmte Atmosphäre sorgen möchte, der sollte sich daran machen, es mit dem richtigen Licht in Szene zu setzen. Es ist schließlich erwiesen, dass die Fassadenbeleuchtung eines Gebäudes dafür sorgt, dass dieses sehr viel häufiger und positiver wahrgenommen wird, als wenn es einfach nur dunkel ist.

Bild von Jeffrey Beall

Bild von Jeffrey Beall

Gerade in Großstädten, wo es ja eine große Menge an unterschiedlichen Gebäuden gibt, kann es nicht schaden, wenn Häuser durch Beleuchtungen voneinander abgehoben werden. Tagsüber kann man diese schließlich durch andere Details voneinander unterscheiden, abends sieht es damit nicht ganz so einfach aus. Ein nicht ganz so ansehnliches Gebäude kann beispielsweise mit den richtigen Lichteffekten zu einem wahren Schmuckstück gemacht werden. So ist es nicht verwunderlich, dass die Fassadenbeleuchtung in der heutigen Zeit zu einem wichtigen Aspekt im Bereich der Stadtplanung geworden ist.

Bild von Antonis Lamnatos

Bild von Antonis Lamnatos

Je nach Geschmack oder Vorlieben sind da natürlich ganz unterschiedliche Facetten möglich. Außerdem sollte man sich mit der Beleuchtung auch an wenig daran halten, wie das Gebäude an sich entworfen wurde. Bei moderner Architektur mit klaren Linien zum Beispiel macht sich weißes Licht sehr gut, wenn es dezent gehalten werden soll. Wird eine etwas krassere Wirkung erhofft, beispielsweise bei Events oder Aktionen, können auch bunte Farbakzente einen guten und vor allem bleibenden Eindruck machen. Häuser mit klassischer Architektur, zum Beispiel Stuckelementen, sollten hingegen lieber in warmes, helles Licht getaucht werden, damit die etwas ältere Ausstrahlung des Gebäudes unterstützt wird. Immer lohnenswert ist es auch, wenn man Bäume oder Baumgruppen am Gebäude mit in die Beleuchtung einbezieht. So wird das Natürliche mit dem Architektonischen auf kunstvolle Weise verbunden.

Nun stellt sich natürlich noch die Frage, welche Art von Lampe sich denn am ehesten dafür eignet, an Gebäuden eingesetzt zu werden. Was Energieeinsparungen betrifft, sollte man schließlich in der heutigen Zeit auf der Hut sein. Um hohe Stromrechnungen am Ende zu vermeiden, muss man deshalb darauf achten, energiesparende Lampen zu verwenden, vor allem wenn das Licht tatsächlich die ganze Nacht über brennen soll.

Für den Zweck der Fassadenbeleuchtung eignen sich tatsächlich so genannte LEDs am besten. Sie sind nicht nur extrem robust, weshalb sie gut im Außenbereich eingesetzt werden können, sie zeichnen sich zudem durch eine recht hohe Lebensdauer aus und müssen deshalb nicht so oft ausgewechselt werden. Um zurück zur Energiesparsamkeit zu kommen: Mehrere Tests haben jüngst erwiesen, dass es sich bei der LED Lampe tatsächlich um die sparsamste Variante aller Leuchten handelt. In dem Fall sprechen gleich mehrere Gründe dafür, warum die LED Leuchte für die Verwendung an Häuserfassaden ideal geeignet

ist. Mehr über LEDs gibt es hier zu erfahren: http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode.

Kategorie: Magazin

von

Ich bin Architekt und seit 2009 veröffentliche ich archimag.de. Wenn Ihr Wünsche oder Anregungen habt, dann her damit. Ich freue mich über Eurer Feedback.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.