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Perlen der Alltagsarchitektur

Arcisstraße, München

arcisstrasse_altbauIn der Arcis­straße in ist ein inter­es­san­tes Pro­jekt ent­stan­den. Antrieb für das Pro­jekt war ein Bau­herrn mit weitsicht:

­ „Als Bau­herr sehe ich mich in der Ver­ant­wor­tung. Mein Wunsch ist es, Archi­tek­tur zu rea­li­sie­ren, deren Spra­che Gebäude schafft, die nicht nur von ihrer Umge­bung pro­fi­tie­ren, son­dern der Stadt auch etwas zurück geben.“ Ste­fan Hög­l­maier, Grün­der und geschäfts­füh­ren­der Allein­ge­sell­schaf­ter der Euro­bo­den Gruppe

Mün­chen gehört zu den lebens­wer­tes­ten Städ­ten in Europa. Tra­di­tion und Moderne, ‘savoir vivre et lais­sez faire’, baye­ri­sche Gemüt­lich­keit und gesun­des Wirt­schafts­wachs­tum bil­den den frucht­ba­ren Boden für eine Kul­tur, die inter­na­tio­nal einen Platz belegt, der nicht zu ver­glei­chen ist. Die­ser Her­kunft ent­stammt die Archi­tek­tur­kul­tur von Euro­bo­den. Wir wol­len lebens­wer­ten Wohn­raum schaf­fen mit Gebäu­den, die sich in die vor­han­dene Stadt­struk­tur ein­fü­gen. Den glei­chen Stel­len­wert wie neu zu pla­nende Wohn­häu­ser neh­men für uns die­je­ni­gen ein, die es schon gibt. Wir spre­chen von Bau­wer­ken, die es zu erhal­ten gilt. Durch behut­same Reno­vie­rung und Addi­tion schaf­fen sie einen Mehr­wert für die Stadt. Der ver­ant­wor­tungs­volle Umgang mit vor­han­de­ner Bau­sub­stanz im Hin­blick auf ein bewuss­tes Wei­ter­bauen im städ­ti­schen Gefüge ist eine Her­aus­for­de­rung, die wir nicht nur anneh­men, son­dern wert­schät­zen.

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Blaue Zwerge — KiGa in Unterföhring

KiKri Unterfoehring

KiKri Unter­fo­eh­ring

Ein klei­ner, zwei­ge­schos­si­ger Soli­tär­bau mit hel­ler Lär­chen­holz­fas­sade ergänzt nun das Ensem­ble der groß­flä­chi­gen Ver­wal­tungs­bau­ten in . Ab Sep­tem­ber wird das Gebäude, das von O.S.A Ochs.Schmidhuber.Architekten rea­li­siert wurde, als Betriebs­kin­der­gar­ten Platz für 48 Kin­der bieten.

Pro­jekt­da­ten:

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Hallenbades Bad Saulgau

Bad Saulgau Südfassade

Südfassade

Ein­fach mal nur eine kur­zer Arti­kel über ein Hal­len­bad, weil es viel zu heiß ist und man viel lie­ber im küh­len Naß wäre. Aus 35 ein­ge­reich­ten Arbei­ten wur­den Mitte Juli 14 Pro­jekte von der Architekten­kammer Baden-Württemberg mit dem Preis „Bei­spiel­haf­tes Bauen“ im Land­kreis Sig­ma­rin­gen aus­ge­zeich­net – eines davon ist das sanierte Hal­len­bad in Bad Saulgau.

Objekt­da­ten

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11 Fragen an den (Architektur-)Fotograf Bernhard Marks

Bernhard Marks

Bern­hard Marks

Das letzte Iner­view ist schon wie­der 2 Monate her und die­ses hier hat auch eine wirk­lich lange Geschichte. Der erste Kon­takt kam schon vor rund 2 Jah­ren zustande. Jetzt ist es aber soweit und das erste Archi­tek­tur­fo­to­gra­fen­in­ter­view für 2012 ist voll­bracht. Seit gepannt.

Frage 1: Herr Marks stei­gen wir direkt ein. Was war das letzte Foto, dass Sie gemacht haben?
_Berhard Marks [bm]: Mein letz­tes Foto war aus­nahms­weise kein Archi­tek­tur­foto, son­dern ein Sport­foto. Ich habe Fuß­ball­fo­tos bei der Fiel­d­soc­cer Tour 2012 in Düs­sel­dorf gemacht. Das
ist ein Kleinfeld-Fußball-Turnier für Archi­tek­ten. Ich bin zwar auf hoch­wer­tige Archi­tek­tur­fo­to­gra­fie spe­zia­li­siert, habe aber meine Foto­gra­fen­lauf­bahn mit Sport-, Event und Büh­nen­fo­to­gra­fie (z.B. Tanz­thea­ter Pina Bausch) begon­nen. Ich bin also auch in der Lage, Dinge zu foto­gra­fie­ren, die sich etwas schnel­ler bewe­gen als ein Haus.
Mein letz­tes Architektur-Foto (Foto­se­rie) war eine Auf­nahme einer Stra­ßen­szene auf Mal­lorca. Neben der eigent­li­chen Archi­tek­tur­fo­to­gra­fie, in der es um die Archi­tek­tur geht, foto­gra­fiere ich in mei­nen freien Pro­jek­ten auch Archi­tek­tur im Kon­text. So ent­ste­hen Serien von Lebens– bzw. Wohn­si­tua­tio­nen, z.B. Eigen­heime oder Wohnblocks.

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verdreht schön

Bibliothek in Schwenningen

Biblio­thek in Schwenningen


Pro­jekt: am Bau für den Neu­bau Insti­tuts­ge­bäude und Biblio­thek der Hoch­schule Furt­wan­gen in
Bau­herr: Land Baden-Württemberg, ver­tre­ten durch Ver­mö­gen und Bau Baden-Württemberg, Amt Kon­stanz
Archi­tek­ten: Arge Schäd­ler & Zwer­ger Archi­tek­ten GmbH, Leinfelden-Echterdingen und Glück + Part­ner GmbH Freie Archi­tek­ten BDA, Stutt­gart
Roh­bau: Chris­tian Stotz & Sohn GmbH & Co. KG, Bau­un­ter­neh­men, Balin­gen
Kreis­aus­schnitt: Beton­trenn GmbH, Lud­wigs­burg
Fer­tig­stel­lung: 2011
BRI: 9300 m3
Foto­nach­weis: Wolf­ram Jan­zer / BetonBild

So ein­fach kann Kunst am Bau sein und so ein­fach.
Unver­hofft hat der Künst­ler Mar­tin Bruno Schmid mit der Arbeit Tondo eine ganze Sicht­be­ton­wand im Foyer eines neuen Insti­tuts– und Biblio­theks­ge­bäu­des in Schwen­nin­gen zum Schwin­gen gebracht. Mit sei­ner im Uhr­zei­ger­sinn vor­ge­rück­ten Kreis­scheibe trägt die mas­sive, zeit­los schöne Wand­flä­che ein kon­spi­ra­ti­ves Ele­ment künst­le­ri­scher Frei­heit in sich.

Oft will Kunst gefal­len, kann bes­ten­falls frap­pie­ren. Wenn Kunst jedoch auf­regt, trifft sie meist mit­ten ins Herz. Von „Tondo“, einer Arbeit des Stutt­gar­ter Künst­lers Mar­tin Bruno Schmid kann das Auge kaum las­sen. Teils fas­sungs­los und glei­cher­ma­ßen beein­druckt, macht sich auch inne­rer Wider­stand breit, denn das, was Mar­tin Bruno Schmid dem Betrach­ter zumu­tet, irri­tiert: Wie mit dem Zir­kel hat der Künst­ler aus­ge­hend von einem aus­ge­wähl­ten Punkt auf der Sicht­be­ton­flä­che einen rie­si­gen run­den Kreis gezo­gen, die­sen aus­ge­schnit­ten und die runde Beton­scheibe samt ihrer recht­wink­li­gen Fugen­ver­läufe im Uhr­zei­ger­sinn um einige Grad nach vorne gedreht. So scheint etwas Unver­rück­ba­res aus dem Lot gebracht, das kippt und kit­zelt an der Ord­nung, die im Laufe der Zeit zur Seh­ge­wohn­heit gewor­den ist.

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11 Fragen an Rafael Ramón Pohle

Rafael Ramón Pohle

Heute mal ein mit dem Blick etwas über den Tel­ler­rand, weil es nicht von mei­nem Archi­tek­ten beant­wor­tet wird, son­dern von einem Gestal­ter und Dienst­leis­ter aus dem Bereich Archi­tek­tur. Was Herr Pohle zu berich­ten hat, ist jedoch nicht min­der interessant.

Bevor wir mit dem Inter­view anfan­gen, stel­len Sie sich doch in 3 – 4 Sät­zen kurz vor.
_ [rrp]: Ich bin Mana­ging Direc­tor bei flow.studio. Wir bauen indi­vi­du­elle Archi­tek­tur­uni­kate zum Fest­preis. Für Archi­tek­ten rea­li­sie­ren wir Kun­den­pla­nun­gen als Gene­ral­un­ter­neh­mer. Ich habe einen Traum­job, weil ich zugleich mit Archi­tek­tur, Men­schen (Ver­trieb) und Mar­ke­ting zu tun habe und jeden Tag neue Her­aus­for­de­run­gen erlebe. Ich habe Inter­na­tio­na­les Manage­ment in Mag­de­burg studiert.

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