Alle Artikel mit dem Schlagwort: outside germany

Toilette in Fahrstuhlschacht

Plumpsklo

Im 15ten Geschoss eines in den 70er Jahren erbauten mexikanischen Hauses wurde eine herrliches Penthouse entworfen. Die Absicht war, eine zeitgemäßes und respektvolles Projekt zu erstellen. Weiter war ein wichtiges Anliegen, die Fassade weiterführen ohne dabei das Aussehen des Hauses zu zerstören. Bei der Umplanung wurde ein Aufzugschacht überflüssig. Und was macht man mit eine Aufzugschacht großen Raum? Klar hat passt ein WC rein. Das besondere hier ist das man in den Schacht ein Glasboden eingebaut hat. Schöne Aussichten.

Abondatus Gigantus, Enschede

Lego als temporäre Architektur

Über Lego in der Architektur oder über Architektur habe ich ja schon mal berichtet. Jetzt gibt es was neues. Dieser Pavillon wurde 2011 erbaut und ich eine städtische Bühne für Aufführungen aller Art Ausstellungen und Veranstaltungen. Der temporäre Pavillon wurde für die Grenswerk Festival in Enschede, Niederlande gebaut, in einem öffentlichen Raum. Michiel de Wit und Filip Jonker von LOOSFM waren diejenigen, die vielseitig und temporäre Veranstaltungsfläche namens „Abondatus Gigantus“ konzipiert. Steinen in rot, blau, gelb, schwarz und weiß wurden so platziert, dass eine kirchliche Struktur entsteht.  Das Gebäude ist rund 6 Meter hoch.

Stadtbücherei Helmond

Entwurf: BOLLES+WILSON, Münster Eröffnung: Oktober 2010 Standort: Helmond, Niederlande Fotos: Christian Richters, Christoph Macholz ©BOLLES+WILSON Perlen der Alltagsarchitektur müssen nicht immer nur Wohngebäude sein. Auch Bibliotheken, Warenhäuser, Krankenhäuser und viele andere Gebäude gehören zu unserem täglichen Leben und sollten viel mehr betrachtet werden. Hier jetzt ein Beispiel aus den Niederlanden.

8H by Jens Lindhe

8 HOUSE, COPENHAGEN (Denmark)

Das Projekt 8 House fällt etwas aus dem Schema von archimag heraus, weil es ein in der Presse schon genügend vertretendes Projekt ist. Ich habe mich aber dazu entschieden es dennoch in der Kategorie „Vorgestellt“ zu veröffentlichen, weil es eine Perle der Architektur werden könnte. Das hängt wiederum ganz davon ab, ob die teilweise aufgehobene Trennung zwischen privaten und öffentlichen Raum funktioniert. Ich hatte die Gelegenheit mit das Projekt anzusehen (Und das erinnert mich daran, dass ich noch ein Bericht darüber schreiben wollte) und bin von der Idee die Aufgänge zu den Wohnungen als Rampe an den Miniterrassen der Nachbarn vorbei zuführen begeistert. Damit das funktionieren kann, benötigt man aber eine Einstellung, wie es zum Beispiel die Niederländer mit Ihnen offenen, riesigen Wohnzimmerfenstern haben. Ich bin gespannt wie das in Kopenhagen funktioniert. Das Projekt ist es auf jeden Fall wert in ein paar Monaten nochmals betrachtet zu werden. Client: ST. FREDERIKSLUND HOLDING Architect: BIG-BJARKE INGELS GROUP Collaboration: HOPFNER PARTNERS, MOE & BRODSGAARD, KLAR Size: 61,000 M2, 476 RESIDENCES Cost: 92,000,000 Euro Location: COPENHAGEN, DK Completed: …