Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fernsehen

Ein Haus mit Kino [traumhäuser im br]

Ganz großes Kino – das versprach das Bauvorhaben von Eva und Joachim Sonna aus der Oberpfalz. Das Schöne am Selberbauen ist ja, dass man sich oft auch sehr außergewöhnliche Wünsche erfüllen kann. Sie träumten von einem eigenen Lichtspielhaus im Haus. Und bekamen es auch. Das ist aber noch lange nicht alles, was dieses Projekt besonders macht. Große, helle Räume, durchdachte Grundrisse, ungewöhnliche Öffnungen, geschickt versteckter Stauraum und eine schlichte und doch sehr markante Architektur – all das lieferte Architekt Volker Schwab aus Vohenstrauß den anspruchsvollen Bauherren.

Ein Solitär in der Baulücke [traumhäuser im br]

Es war für die junge Bayreuther Familie mit zwei Kindern nicht leicht, ein bezahlbares,  zentrumsnahes Baugrundstück zu finden. Hinausziehen in ein reines Wohnbaugebiet am  Stadtrand – das kam für sie nicht infrage. Die Wunderlichs wollten das urbane Flair und die gute Infrastruktur in der Stadt nicht aufgeben für ein Leben im Neubauviertel im Vorort. „Uns war es wichtig, alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen zu können“ sagt Doreen Wunderlich – also lieber ein Handtuchgrundstück“ in der Stadt, als den Riesengarten in der Peripherie durch Stunden im Stau bezahlen zu müssen.

Ein Stadthaus am Waldrand [traumhäuser im br]

Schuld an allem sind eigentlich Bracket, Eskin, Reeve und Samson. Sie brachten Bauherren und Architekten zusammen. Eigentlich waren Nina und Stephan Fabi (fabi architekten, Regensburg) voll ausgebucht, als sie die Anfrage der Huberts aus Nürnberg erreichte. „Doch als wir herausfanden, dass uns die Liebe zu unseren Labradors verbindet, überlegten wir noch mal“, sagt Nina Fabi. „Den Ausschlag gab dann das geplante Hundezimmer. Wenn Bauherren einen eigenen Wohnbereich für ihre Vierbeiner planen, wird nicht nur das Hundehalterherz schwach, sondern auch das Architektenhirn aktiv.“

Ein Haus als Experiment [traumhäuser im br]

„Was auch immer das Leben bringt – unser Traumhaus soll in der Lage sein, sich vollkommen flexibel darauf einzustellen“, sagen Christine und Christian Weinmann aus dem oberpfälzischen Maxhütte-Haidhof. Radikal einfach, modern, energieautark und kostengünstig sollte es obendrein sein, das allererste eigene Bauprojekt des jungen, angehenden Architekten und Bauherrn. Um das Ganze noch spannender zu machen, wurde experimentiert: mit einer ungewöhnlichen Bauweise und ungewöhnlichen Materialien.

Ein Holzhaus mit Industriedach [traumhäuser im br]

Wenn Wagemut und Leidenschaft auf solidarische Unterstützung treffen, kann Außergewöhnliches entstehen. Und so begab es sich in einem kleinen Dorf bei Augsburg, dass eine alleinerziehende Mutter nur für sich und ihre kleine Tochter ganz allein ihr Traumhaus baute. Ganz allein? Nicht ganz. Denn die gesamte Großfamilie und das halbe Dorf halfen mit. Für Architekt Michael Gumpp lag die Herausforderung nicht nur im kleinen Budget, sondern auch in der Lage. Das abschüssige Grundstück erforderte eine besondere Form des Baukörpers. Hinzu kam der ausdrückliche Wunsch der Bauherrin nach offenen Raumfolgen. Gumpp entwarf ein Split-Level-Haus. Verschiedene Geschosse werden dabei versetzt zueinander angeordnet. Das spart zum einen Erschließungsraum, denn meistens werden die  erschiedenen Ebenen direkt durch offene Treppen miteinander verbunden – ohne Flure und Treppenhäuser. Zum anderen macht es verschiedene Raumhöhen möglich. So entstand eine abwechslungsreiche, horizontal wie vertikal aufgelockerte Wohnlandschaft, die sehr offen und durchlässig ist, aber auch intime Rückzugsräume bietet.

Ein modernes Haus in der Altstadt [traumhäuser im br]

Sie hatten eine schöne Altbauwohnung, gute Jobs und viele Freunde. Warum gibt eine junge Münchner Familie das alles auf, um von einem der begehrtesten Wohnorte Deutschlands in eine nordbayerische Kleinstadt zu ziehen? Die Antwort ist einfach: Mit drei Kindern und einem vierten in Planung waren die Mieten in der teuren Metropole für Johanna Söllner und Christian Adam einfach nicht mehr bezahlbar. Sie beschlossen, in ihre Heimatstadt Bamberg zurückzukehren und dort selbst zu bauen.

Ein Holzanbau mit Aussicht [traumhäuser im br]

Schicksalsschläge sind oft der Katalysator für einen Neubeginn. Diese ganz besondere Bauherrengeschichte beweist das. Mit Ende 50 erleidet Yvette Egelhofer einen schweren Schlaganfall. Sie trägt zahlreiche motorische Einschränkungen davon. Mit ihrem Mann hat sie sich da bereits auseinandergelebt. Sie beschließen, sich zu trennen. Er verbringt die meiste Zeit bei seiner Freundin in München, sie bleibt zurück in dem idyllisch gelegenen, malerischen, alten Bauernhaus am Ortsrand von Kiefersfelden bei Rosenheim. Da sie nur noch bedingt mobil ist, wird der Alltag in dem Haus am steilen Hang mit seinen vielen Treppen immer mehr zum Problem. Was nicht gerade nach einer inspirierenden Ausgangssituation klingt, ist für Yvette Egelhofer der Startschuss für einen fulminanten Neuanfang. Sie fängt mit 63 ein neues Leben an. Und dazu gehört auch ein neues Haus. Da sie wenig Geld hat und auf dem Heimatgrundstück bauen möchte, schlagen die Architekten einen Anbau vor – eingeschossig wegen der nötigen Barrierefreiheit. Über einen Steg wird der Holzriegel hangseitig erschlossen. Die Bauherrin kann das Haus nun bequem von der Garage aus erreichen – ohne lästige Schwellen und Stufen …