Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kunst

Moderne Bronzefiguren für die individuelle Gestaltung von Wohnräumen

Die Kunst des Bronzegusses zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit und hat in den unterschiedlichsten Kulturkreisen beeindruckende Werke hervorgebracht. Zahlreiche Künstler der Moderne setzen das altehrwürdige Erbe des speziellen Abgussverfahrens bis in die Gegenwart fort und erhalten somit nicht nur Jahrtausende altes Wissen, sondern vor allem auch ein wertvolles Stück Tradition. Beim Bronzeguss handelt es sich um ein Verfahren, bei dem flüssige Bronze, eine Legierung aus Kupfer und Zinn, in eine beliebige Form gegossen wird, um einen gewünschten Gegenstand entstehen zu lassen. Erstaunlich dabei ist die hohe Wiederverwendbarkeit des Metalls – es lässt sich beliebig oft wieder einschmelzen. Die ersten überlieferten Bildwerke und kunsthandwerklichen Objekte aus Bronze reichen bis ins 4. Jahrtausend vor Christus zurück. Von Standbildern der griechisch-römischen Antike über  Reliefverzierungen an Kirchenportalen, Taufbecken, Glocken und Kruzifixen des europäischen Mittelalters, bis hin zu Grabplastik, Medaillenguss und der Monumentalbildnerei der Renaissance – in allen Erdteilen kam es früher oder später zum Einsatz von Bronze. 1.378 mal gelesen.

Bibliothek in Schwenningen

verdreht schön

Projekt: Kunst am Bau für den Neubau Institutsgebäude und Bibliothek der Hochschule Furtwangen in Villingen-Schwenningen Bauherr: Land Baden-Württemberg, vertreten durch Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz Architekten: Arge Schädler & Zwerger Architekten GmbH, Leinfelden-Echterdingen und Glück + Partner GmbH Freie Architekten BDA, Stuttgart Rohbau: Christian Stotz & Sohn GmbH & Co. KG, Bauunternehmen, Balingen Kreisausschnitt: Betontrenn GmbH, Ludwigsburg Fertigstellung: 2011 BRI: 9300 m3 Fotonachweis: Wolfram Janzer / BetonBild So einfach kann Kunst am Bau sein und so einfach. Unverhofft hat der Künstler Martin Bruno Schmid mit der Arbeit Tondo eine ganze Sichtbetonwand im Foyer eines neuen Instituts- und Bibliotheksgebäudes in Schwenningen zum Schwingen gebracht. Mit seiner im Uhrzeigersinn vorgerückten Kreisscheibe trägt die massive, zeitlos schöne Wandfläche ein konspiratives Element künstlerischer Freiheit in sich. 773 mal gelesen.

Farbsplash Rosenthaler Platz, Flickr: by Urbanartcore.eu

Farbe für die Stadt [Rosenthaler Platz]

Ist das Vandalismus oder Kunst? Mehrere unbekannte Radfahrer verschütteten am Sonntag [25.04.2010] gegen 13 Uhr eimerweise Farbe auf den Fahrbahnen am Rosenthaler Platz. Die Autos fuhren durch und verteilten sie dann auf der ganzen Kreuzung – je nach Fahrtrichtung wurde der Asphalt blau, rot, gelb oder lila. Die Farbe ist abwaschbar, die Stadtreinigung will deshalb auf Regen warten. Mit der kurzen Meldung wurde von der BZ auf ein mutiges und bisher wohl einmaliges Projekt in Berlin hingewiesen. Die Aktion ist eingeschlagen heute am Dienstag gibt es bei Google schon 14.200 Ergebnisse zu dem Suchbegriff „Rosenthaler Platz Berlin Farbe„. Der Tagesspiegel schreibt dass bisher unbekannt ist, wer hinter der Aktion steckt. Und weiter „Blogger der Berliner Street-Art-Szene feiern die bunte Kreuzung und glauben in der Mehrzahl nicht an dreistes Guerilla-Marketing einer großen Firma.“. Diese Idee hat sich mir auch aufgedrängt. BMW bewirbt ihren Roadster zurzeit mit einer ähnlichen Aktion. (Video) Zufall? Nein, dass glaube ich nicht. Aber an eine bayrische Aktion in Berlin will ich nicht glauben. Ich glaube eher an eine Inspiration durch die Werbung. …