Monate: November 2015

Ein Stadthaus am Waldrand [traumhäuser im br]

Schuld an allem sind eigentlich Bracket, Eskin, Reeve und Samson. Sie brachten Bauherren und Architekten zusammen. Eigentlich waren Nina und Stephan Fabi (fabi architekten, Regensburg) voll ausgebucht, als sie die Anfrage der Huberts aus Nürnberg erreichte. „Doch als wir herausfanden, dass uns die Liebe zu unseren Labradors verbindet, überlegten wir noch mal“, sagt Nina Fabi. „Den Ausschlag gab dann das geplante Hundezimmer. Wenn Bauherren einen eigenen Wohnbereich für ihre Vierbeiner planen, wird nicht nur das Hundehalterherz schwach, sondern auch das Architektenhirn aktiv.“

Ein Haus als Experiment [traumhäuser im br]

„Was auch immer das Leben bringt – unser Traumhaus soll in der Lage sein, sich vollkommen flexibel darauf einzustellen“, sagen Christine und Christian Weinmann aus dem oberpfälzischen Maxhütte-Haidhof. Radikal einfach, modern, energieautark und kostengünstig sollte es obendrein sein, das allererste eigene Bauprojekt des jungen, angehenden Architekten und Bauherrn. Um das Ganze noch spannender zu machen, wurde experimentiert: mit einer ungewöhnlichen Bauweise und ungewöhnlichen Materialien.

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Ein Holzhaus mit Industriedach [traumhäuser im br]

Wenn Wagemut und Leidenschaft auf solidarische Unterstützung treffen, kann Außergewöhnliches entstehen. Und so begab es sich in einem kleinen Dorf bei Augsburg, dass eine alleinerziehende Mutter nur für sich und ihre kleine Tochter ganz allein ihr Traumhaus baute. Ganz allein? Nicht ganz. Denn die gesamte Großfamilie und das halbe Dorf halfen mit. Für Architekt Michael Gumpp lag die Herausforderung nicht nur im kleinen Budget, sondern auch in der Lage. Das abschüssige Grundstück erforderte eine besondere Form des Baukörpers. Hinzu kam der ausdrückliche Wunsch der Bauherrin nach offenen Raumfolgen. Gumpp entwarf ein Split-Level-Haus. Verschiedene Geschosse werden dabei versetzt zueinander angeordnet. Das spart zum einen Erschließungsraum, denn meistens werden die  erschiedenen Ebenen direkt durch offene Treppen miteinander verbunden – ohne Flure und Treppenhäuser. Zum anderen macht es verschiedene Raumhöhen möglich. So entstand eine abwechslungsreiche, horizontal wie vertikal aufgelockerte Wohnlandschaft, die sehr offen und durchlässig ist, aber auch intime Rückzugsräume bietet.

Architekten denken anders

Das Architekten anders denken ist auch nicht verwunderlich. Immerhin brauchen Architekten ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und sind wahrscheinlich eher visuell geprägt. Wie oft ist es Euch vorgekommen, das Ihr einen Sachverhalt erst vollständig verstanden habt nach dem Euch dazu eine Skizze gemacht wurde. Ich persönlich fange auch fast immer an mit Stift und Papier zu erklären. Die Realität ist anders