Monate: September 2009

Dipl.-Ing. (FH) Andreas Taufenbach

Herr Taufenbach  stellen Sie sich vor der ersten Frage doch kurz selber vor: _Andreas Taufenbach [at]: Nach wenigen Jahren klassischer Architektentätigkeit rutsche ich auf die GU-Seite. Die komplette Projektierung, Kosten- und Terminverantwortlichkeit schlüsselfertiger Objekte, meist als Generalübernehmer mit Planungsverantwortlichkeit, begeisterte mich. Wirkliche Projekte, die schnell aus dem Boden wuchsen. Seit 2005 biete ich mit angestellten Architekten und Ingenieuren meine Erfahrung schwerpunktmäßig als Projektsteuer für gewerbliche Objekte an. HOAI-Leistungen erbringen wir weiterhin um den Kontakt zum wirklichen Bauen nicht zu verlieren. Bauen ist ein positiver Prozess, an dem alle Beteiligten teilhaben müßen. 1.359 mal gelesen.

Stellwerk 2B – The Place to be

Mit dem heutigen Artikel in der Reihe Vorgestellt möchte ich eine Diplomarbeit im Bereich Innenarchitektur vorstellen. Es geht um einem Umbau eines ehemaligen Stellwerkes. Eine sehr interessante Idee, wie ich finden. „Vorgestellt“ kann auch in Zukunft Diplomarbeiten vorstellen, solange sie ins Gesamtkonzept von Archimag passen. Wer möchte, darf mir hierzu gerne Material schicken. 1.249 mal gelesen.

Loft L – Umbau einer Altbauwohnung

„Wir bauen keine Wände, sondern entwerfen die Räume dazwischen“ Diese Philosophie des Büros von Mark Schwesinger war beim Umbau dieser Berliner Altbauwohnung Leitgedanke
und roter Faden.

Die Bestandsaufnahme ergab das Bild einer verbauten und kleinteilig wirkenden Wohnung. So galt es, die Bereiche Bad – Küche – Flur – und den Übergang ins Wohnzimmer neu zu definieren. Der bestehende, schlauchartige Zuschnitt des Badezimmers wurde in drei Zonen mit fast quadratischer Grundfläche gegliedert: Waschbecken-, Übergangs- und Nassbereich. Der Nassbereich ist als Podest erhöht, was den Raumeindruck verkürzt.

Was sind Kommentare?

Aus aktuellem Anlass möchte ich auf das Thema Kommentare hier bei archimag eingehen. Diese Woche erreichte mich ein Kommentar zu einem „11 Fragen“-Artikel. Der Kommentar war freundlich geschrieben und auch sachlich verfasst. Im Prinzip genau so wie man es sich wünscht. Dennoch habe ich den Kommentar zunächst in die Moderation genommen und ihn damit auf unsichtbar geschaltet. Der Inhalt des Kommentars waren schwere Vorwürfe gegen die Arbeitsweise des Architekten, bezogen auf ein spezielles Bauwerk. Ich habe den Kommentator über die „Warteschleife“ informiert und mit dem Architekten Kontakt aufgenommen. Von Architekten habe ich eine anderen Schilderung des Sachverhaltes bekommen. Ich möchte hier keine detaillierte Wertung der Argumente vornehmen. Aus meiner Sicht gibt es zwar auf der Seite des Architekten die belastbareren Beweise und Argumente, dass hat aber letztendlich nicht zu endgültigen Löschung des Kommentars geführt. 747 mal gelesen.