Monate: Februar 2009

Schöner Wohnen lobt Häuser-Award 2010 aus

Die Redaktion von Schöner Wohnen sieht das Jahr 2010 als Anlass für eine erste Bilanz im Bauwesen für dieses Jahrhundert.  Wir stehen heute vor einer Fülle von Herausforderungen. Platz wird immer knapper, Energie immer kostbarer – nachhaltiges, ressourcenschonendes und umweltfreundliches Bauen ist ein Gebot der Stunde. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien verändern auch unseren Wohnalltag in rasandem Tempo. Ebenso spiegelt sich der demografische und gesellschaftliche Wandel in unseren eigenen vier Wänden wider: Die klassische Raumaufteilung löst sich zugunsten offener, flexibler Grundrissstrukturen auf, Häuser müssen sich mehr denn je wechselnden Ansprüchen und Lebenssituationen ihrer Bewohner anpassen. Zugleich konnten Bauherren nie zuvor so frei über das Erscheinungsbild ihres Hauses entscheiden wie heute, nie gab es so viele technische Möglichkeiten und innovative Materialien, um qualitativ hochwertige und energieeffiziente Gebäude wirtschaftlich zu erstellen. 542 mal gelesen.

Warum Architekten schwarz tragen

Die Frage warum Architekten schwarz tragen, ist nicht einfach zu beantworten. Zunächst muss man sich die Frage stellen, ob Architekten sich überhaupt in ein Muster pressen lassen? Tragen Sie überhaupt alle Schwarz? Diese Frage kann man wohl bejahen. Spätetens seit Frau Dipl.-Ing. Cordula Rau Architekten diese Frage gestellt hat und auch noch 100 Antworten bekommen hat, sollte es feststehen. Frau Rau ist selber Architektin und freie Journalistin in München.  Sie publiziert unter anderem für Fachzeitschriften wie  DETAIL, Bauwelt, Deutsches Architektenblatt, archplus, NZZ, Architecture Preview, industrieBAU und H.O.M.E. Mit ihrem 228 Seiten starten Werk beleutet sie die Frage von einer interessanten Seite. Jeder der angeschriebenen Architekten sollte die Frage in seiner Muttersprache auf einer A6-Seite beantworten.  Herausgekommen sind Skizzen und Handschriften von bekannten Personen wie Peter Eisenman, Francoise-Helene Jourda, Jaques Herzog oder Rem Koolhaas. Die Texte wurden alle in Englisch übersetzt. 994 mal gelesen.

Dipl.-Ing. Anke Lefeber

Dipl.-Ing. Anke Lefeber

Die Artikelserie „11 Fragen an…“ startet heute mit einer jungen Architektin, die 2002 ihren Abschluss im Fachgebiet Architektur an der Technischen Hochschule zu Aachen (RWTH) gemacht hat. Frau Lefeber hat mit mir – dem Autor – zusammen studiert, so lag es nahe sie zu bitten den ersten Fragebogen auszufüllen. Starten wir also direkt:
Anke stelle dich vor der ersten Frage doch kurz selber vor:

_Anke Lefeber [al]: Für den Studiengang Architektur und damit für diesen Beruf habe ich mich aus Leidenschaft entschieden.