Monate: Februar 2009

Mag. Arch. Thomas Herzig

Mit diesen 11 Fragen springen wir das erste Mal über die Grenzen Deutschlands hinweg nach Österreich. Herr Herzig ist nicht nur Architekt, sondern hat auch ein serienreifes Produkt einwickelt – Pneu-Elemente. Seine Homepage ist sehr interessant. Neben der Tatsache, das ich mich schon in meinem Diplom 2002 mit einer Pneufassade auseinandergesetzt habe, finde ich es bemerkenswert, dass viele Architekten sich mit leichter, mobiler Architektur auseinander setzten. Vielleicht kann jemand mal aufklären woher diese Bewegung kommt? Der folgende Fragebogen könnte ein Einstieg in diese Frage sein: Genug der Einleitung. Herr Herzig stellen sie sich vor der ersten Frage doch kurz selber vor: _Thomas Herzig [th]: Ich bin in Wien als freischaffender Architekt tätig. Ich habe mich in den letzten Jahren auf pneumatische Konstruktionen spezialisiert. Ich habe auf diesem Gebiet auch ein von mir patentiertes Produkt bis zur Serienreife entwickelt (“ pneumocell “ aufblasbare Bausatzelemente). Mein Produktionspartner in China fertigt die jeweiligen Pneu-Elemente genau nach meinen Spezifikationen an. Ich bin aber gleichzeitig auch noch der konventionellen Architektur treu geblieben. Pneumatische Konstruktionen sind in Bezug auf Leichtigkeit und …

Architekturpreis Zukunft Wohnen ausgelobt

Seit fast 20 Jahren prämiert die deutsche Zement- und Betonindustrie zukunftsweisende und innovative Wohnbauten mit dem Architekturpreis Zukunft Wohnen. Bereits zum achten Mal wird dieser Architekturpreis ausgelobt und im Herbst 2009 vergeben. Anliegen des alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs ist es, anhand konkreter Beispiele positive und zukunftsorientierte Lösungsansätze für zentrale Fragen des Wohnens in seiner breiten Vielfalt zu zeigen. Der Preis hat sich mittlerweile zum Maßstab für den innovativen Wohnungsbau in Deutschland entwickelt. Dem soll auch die kommende Runde des Wettbewerbs gerecht werden. Prämiert werden Wohnbauten, die nach dem 1. Januar 2006 in Deutschland fertig gestellt wurden. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert und wird an Architekten und an Bauherren/Bauträger verliehen. Um zusätzlich Systemansätze beim rationellen Einsatz von Betonfertigteilen zu prämieren, verleiht die Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. einen Sonderpreis in Höhe von 4.000 Euro. Beurteilt werden die architektonische Qualität der eingereichten Arbeiten, funktionale Aspekte und Nutzungsflexibilität sowie der Einsatz innovativer Konstruktion und Technik. Weitere Bewertungskriterien für die Zuerkennung des Preises sind zukunftsweisende Ideen zum Energie sparenden und ökologischen Bauen sowie die Verwendung zementgebundener …

11 Fragen ohne Bild

Dipl.-Ing. Anselm Kanno

Mit Herrn Kanno haben wir heute einen Rosenheimer Architekten im Interview. Mir persönlich gefällt sein Waschtisch sehr, der auf seiner Homepage im Bereich Design zu bewundern ist. Herr Kanno stellen sie sich vor der ersten Frage doch kurz selber vor: _Anselm Kanno [ak]: Ich lebe als Architekt nach der Auffassung „Höre nie auf zu Lernen sonst hört man auf zu Leben.“ Der kreative Prozess des Denkens und Gestaltens muss in allen Lebenslagen eine realistische Umsetzungsmöglichkeit zur Folge haben.

Dipl.-Ing. (FH) Tim Driedger

Dipl.-Ing. (FH) Tim Driedger

Heute also das zweite Interview in der Reihe 11 Fragen an… . Ich freue mich, dass Herr Driedger von in_design, einem Büro mit über 15 Jahren Berufserfahrung in Frankfurt/Main, die Zeit gefunden hat den Fragebogen auszufüllen. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass alle Interessierten gerne auch die 11 Fragen beantworten können. Einfach eine Mail an spl@archimag.de senden. Herr Driedger stellen sie sich vor der ersten Frage doch kurz selber vor: _Tim Driedger [td]: Gerne. Ich bin Vater der zwei tollsten Kinder der Welt, verheiratet und wohne und arbeite in Frankfurt am Main. Für Sport und Hobbies habe ich -wie es sich als Angehöriger unserer Zunft gehört- natürlich offiziell keine Zeit. ;-) Abgesehen davon fahre ich dann doch ganz gerne Rennrad und bin bekennender Cineast. Und zur Klischeepflege trage ich eine Brille mit dunklem Rand und fahre einen alten Saab. Ja, … natürlich schwarz.

Schöner Wohnen lobt Häuser-Award 2010 aus

Die Redaktion von Schöner Wohnen sieht das Jahr 2010 als Anlass für eine erste Bilanz im Bauwesen für dieses Jahrhundert.  Wir stehen heute vor einer Fülle von Herausforderungen. Platz wird immer knapper, Energie immer kostbarer – nachhaltiges, ressourcenschonendes und umweltfreundliches Bauen ist ein Gebot der Stunde. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien verändern auch unseren Wohnalltag in rasandem Tempo. Ebenso spiegelt sich der demografische und gesellschaftliche Wandel in unseren eigenen vier Wänden wider: Die klassische Raumaufteilung löst sich zugunsten offener, flexibler Grundrissstrukturen auf, Häuser müssen sich mehr denn je wechselnden Ansprüchen und Lebenssituationen ihrer Bewohner anpassen. Zugleich konnten Bauherren nie zuvor so frei über das Erscheinungsbild ihres Hauses entscheiden wie heute, nie gab es so viele technische Möglichkeiten und innovative Materialien, um qualitativ hochwertige und energieeffiziente Gebäude wirtschaftlich zu erstellen.

Warum Architekten schwarz tragen

Die Frage warum Architekten schwarz tragen, ist nicht einfach zu beantworten. Zunächst muss man sich die Frage stellen, ob Architekten sich überhaupt in ein Muster pressen lassen? Tragen Sie überhaupt alle Schwarz? Diese Frage kann man wohl bejahen. Spätetens seit Frau Dipl.-Ing. Cordula Rau Architekten diese Frage gestellt hat und auch noch 100 Antworten bekommen hat, sollte es feststehen. Frau Rau ist selber Architektin und freie Journalistin in München.  Sie publiziert unter anderem für Fachzeitschriften wie  DETAIL, Bauwelt, Deutsches Architektenblatt, archplus, NZZ, Architecture Preview, industrieBAU und H.O.M.E. Mit ihrem 228 Seiten starten Werk beleutet sie die Frage von einer interessanten Seite. Jeder der angeschriebenen Architekten sollte die Frage in seiner Muttersprache auf einer A6-Seite beantworten.  Herausgekommen sind Skizzen und Handschriften von bekannten Personen wie Peter Eisenman, Francoise-Helene Jourda, Jaques Herzog oder Rem Koolhaas. Die Texte wurden alle in Englisch übersetzt.