11 Fragen an...
Schreibe einen Kommentar

Dipl.-Ing., MBA Attila Emrah Yilmaz

Dipl.-Ing. MBA Attila E. Yilmaz
Dipl.-Ing. MBA Attila E. Yilmaz

Dipl.-Ing. MBA Attila E. Yilmaz

Heute gibt es mal wieder ein Interview mit einem jüngeren Kollegen. Ich finde es immer sehr interessant die Ansätze der Jungen mit den der alten Hasen zu vergleichen. Also los:

Herr Yilmaz stellen Sie sich vor der ersten Frage doch kurz selber vor:
_Emrah Yilmaz [ey]: Als junger cand. Architekt suche ich neue Herausforderungen im Raum Bayern, Südbayern, Schweiz. Aufgrund meines wirtschaftswissenschaftlich-rechtlichen Aufbaustudiums können diese Herausforderungen gerne im Umfeld der Immobilienökonomie einzuordnen sein (bspw. im Bereich Projektentwicklung).
Interesse zeige ich generell für alle Bereiche der Immobilienwirtschaft, angefangen beim Fist-Sketch-of-Design in der Entwurfsplanung bis hin zur nachhaltigen Bewirtschaftung des unendlichen Gutes Immobilie (Grundstück).
Weitere Interessensgebiete, mit denen ich mich derzeit beschäftige: Innovationsforschung/Ideenmanagement, Kreativprozesse, Formfindung;

Frage 1: Welches war Ihre erste Anstellung nach dem Studium?
_ey: Als A.I.P. (Architekt im Praktikum) in einem überschaubaren Architekturbüro in Esslingen am Neckar (Baden-Württemberg). Wir waren mit Projekten unterschiedlicher Größe, Art und Leistungstiefe betraut. Eine sehr interessante und vielfältige Zeit.

Frage 2: Warum sollte ein Bauherr auf jeden Fall mit einem Architekten zusammenarbeiten?
_ey: Um die Baukunst/-kultur zu wahren, einen Gewinn für die Allgemeinheit zu erzielen beispielsweise unter Berücksichtigung der Aspekte ökologisch-, ökonomisch-, funktional- und ästhetisch-nachhaltiges Planen und Bauen.

Frage 3: Wie würden Sie ihren architektonischen Stil beschreiben?
_ey: Ich bin derzeit auf der suche nach einem optimierten Ansatz für den Formfindungsprozess. Allgemein würde ich sagen, versuche ich möglichst offen und befreit an eine Bauaufgabe heranzugehen. Das Weitere entwickelt sich mit der Arbeit.

Frage 4: Welches Buch oder welchen Film habe Sie zuletzt gelesen bzw. gesehen?
_ey: Zuletzt las ich „Renzo Piano Building Workshop 1966 – today“ (Autor / Hrsg.: Philip Jodidio) und ein Buch über Kreatives Denken. Aktuell lese ich ein Buch über das Gesamtwerk Frei Ottos (Hrsg. Winfried Nerdinger).
Der letzte Film den ich sah war nicht erwähnenswert; der letzte Film, der Spuren hinterließ war „Oscar Niemayer – Das Leben ist ein Hauch“.

Frage 5: Wer sind Ihre Vorbilder und warum?
_ey: Frei Otto, weil er sich über Jahrzehnte hinweg mit einem speziellen Forschungsgebiet beschäftigte, dieses mit einem hohen Maß an Kreativität, Motivation und Präzision förderte und letztendlich für eine enorme Weiterentwicklung der Baukultur weltweit einsetzte. Bemerkenswert!

Frage 6: Ist der Bauherr König, oder muss ein Bauherr durch einen erfahrenen Architekten zu seinem Glück geführt werden?
_ey: Prinzipiell gilt beides. Man muss nur zu jeder Zeit das richtige Kalkül finden.

Frage 7: Welcher Bereich im Architekturstudium hat Sie für Ihr Berufsleben am Besten vorbereitet?
_ey: Entwurf und Baukonstruktion

Frage 8: Von Paul Valery stammt der Ausdruck „Architektur ist Stein gewordene Musik“. Was uns zu der Frage bringt, welche Musik Sie zurzeit gerne hören?
_ey: Überwiegend Klassische Musik. Darüber hinaus auch fast alle Stilrichtungen, ich achte und schätze die Musik sehr!

Frage 9: Welches Gebäude hätten Sie gerne entworfen und warum?
_ey: Generell kann ich dazu sagen: ich wäre im Entwerfen gerne so begabt wie Tadao Ando.

Frage 10: Architektur ist … ?
_ey: Architektur = Natur + Kunst

Und zum Schluss Frage 11: Welche Frage würden Sie welcher Person gerne stellen?
_ey: Jorn Utzon würde ich gerne nach der Entwurfsidee für die Sydney Opera befragen.

Vielen Dank Herr Yilmaz.

Dipl.-Ing., MBA Attila Emrah Yilmaz, cand. Architekt
Lena-Christ-Straße 13
85386 Eching
a.e.yilmaz@web.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.