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Perlen der Alltagsarchitektur

Reis-Hochhaus geistert durch die Medien

Reisanbau im Hochhaus - Megastädte wachsen, Ackerland nimmt ab / Bildquelle: Gundula Schieber

Reis­an­bau im — Mega­städte wach­sen, Acker­land nimmt ab / Bild­quelle: Gun­dula Schieber

Es hört sich gut an: Gerin­gere Ern­te­ver­luste, kür­zere Trans­port­wege, klima-neutraler Anbau und ein Viel­fa­ches an Ertrag pro Flä­che: All diese Ziele ver­folgt das For­schungs­pro­jekt der Uni­ver­si­tät Hohen­heim. Kern der Idee ist hoch­ef­fi­zi­en­ter Reis­an­bau unter opti­ma­len Bedin­gun­gen in einem durch­tech­ni­sier­ten Hoch­haus. Wie es aus­se­hen könnte, dass kann man anhand eines Modells im Maß­stab 1:333 anse­hen. Von 1. Juni bis 15. Okto­ber wird es auf dem Ausstellungs-Schiff „MS Wis­sen­schaft“ durch Deutsch­land touren.

Das Pro­blem ist kurz und knapp umris­sen: rund 130 LKW à 40 Ton­nen rol­len rein rech­ne­risch nach , um den Reis­be­darf der Stadt­be­völ­ke­rung zu decken. Und das an jedem Tag! Dafür benö­tigt die Metro­pole mehr als das Dop­pelte der Stadt­flä­che für Reisfelder.

Das Bei­spiel ver­an­schau­licht nur einen Grund, warum es Agrar­for­scher der Uni­ver­si­tät Hohen­heim in die Ver­ti­kale zieht. „Die Mega­städte wach­sen, das Acker­land nimmt ab, die heu­ti­gen Pro­duk­ti­ons­me­tho­den sind ver­lust­reich und der Kli­ma­wan­del wird das Pro­blem noch wei­ter ver­schär­fen“, so die Blitz­ana­lyse von Prof. Dr. Joa­chim Sauerborn.

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15 Stockwerke in 6 Tagen fertig

Sechs Tage arbei­ten, am sieb­ten ruhen. Nach dem Prin­zip könnte ein chi­ne­si­scher Bau­herr vor­ge­gan­gen sein. Sein Level 9-Erdbeben geschütz­tes, schall­dich­tes, ther­moi­so­lier­tes, 15-stöckiges Hotel in Chang­sha wurde kom­plett in sechs Tagen hoch­ge­zo­gen, inklu­sive Ver­ka­be­lung und Fens­tern. Zuvor wurde zwar schon das Fun­da­ment gegos­sen, trotz­dem ist die geringe Bau­zeit bewundernswert.

so schreibt Giz­modo.

Aber mal ehr­lich, so sieht es dann auch aus und über die Bau­qua­li­tät kann man bestimmt auch geteil­ter Mei­nung sein. Nichts­des­to­trotz ist das schon ein beein­dru­cken­des .

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Drehort Baustelle

Es ist schon eine span­nende Sache, den Bau­fort­schritt einer Bau­stelle öffent­lich zu machen. In die­sem wird das erste Bau­stel­len­jahr des EMPORIO (ehe­mals “Uni­le­ver­haus”) gezeigt. Es dürfte klar sein, dass nichts alles Mate­rial gezeigt wird, man hat sich aber den­noch eine umfas­sende Doku­men­ta­tion vor­ge­nom­men.
Ich bin auf die nächs­ten Teile gespannt.

via: architekturvideo.de.

Skypark Swimming Pool

skypark swimming pool

sky­park swim­ming pool

Das muss wie flie­gen sein. Fast schwe­re­los schwebt man im und unter sich sieht man die Hoch­häü­ser der . Das Marina Bay Sands in ist schon ohne den Pool auf dem Dach ein ein­zig­ar­ti­ges Gebäude. Aber so. Ich kann mir den Dia­log im Ent­wurfs­pro­zess beim Archi­tek­tur­büro von Moshe Saf­die sehr gut vor­stel­len:
skypark swimming pool

sky­park swim­ming pool

#1: Der Auf­trag­ge­ber will das Dach nut­zen. Hat jemand eine Idee?
#2: Wie wäre es mit einer Aus­sichts­platt­form?
#1: Come on. Es soll etwas neues, beson­de­res sein.
#2: Eine Ach­ter­bahn!
#1: Schon da gewe­sen. *gähn*
#2: Dann lass uns ein drauf­set­zen und das Was­ser geht bis an den Rand.
#1: hmm.
#2: Den Wind, das trop­fende Was­ser, die Logis­tik bekom­men wir schon irgend­wie hin.
#1: Man, das wird kom­pli­ziert. Stel­len wir dem Bau­her­ren alles drei vor, er wird schon nicht das Schwimm­bad wählen.…

(Und wie es immer kommt, der Bau­herr nimmt das kom­pli­zier­teste, teu­erste und sehr oft, dass was der Archi­tekt sich nicht vor­stellt — In die­sem Fall ‚Gott sei dank’)

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Tallest building on Earth?

Ohne Kom­men­tar.
Tal­lest buil­ding on Earth?.

Unterwasserhochhäuser

water skyscrapers

water sky­scra­pers

Diese HochTief­häu­ser sind eine Idee die im Rah­men der Sky­scra­per Com­pe­ti­tion ein­ge­reicht wurde. Wellen-, Wind– und Solar­en­er­gie sol­len genutzt wer­den um den Men­schen das Arbei­ten und Leben unter der Was­ser­ober­flä­che mög­lich zu machen. Selbst die Ernäh­rung soll durch den Anbau von Gemüse und Co. (Aqua– und Hydro­kul­tur — leicht Algen­las­tig) gesi­chert werden.

Die Mei­nun­gen dar­über dürf­ten geteilt sein. Ich kann mir sowohl Äuße­run­gen über die tolle Aus­sicht, als auch über die Zer­stö­rung eines wei­te­ren Berei­ches der Erde vor­stel­len. Letzt­lich wird in sagen wir mal 50 – 60 Jah­ren aber das Platz­an­ge­bot und die Wirt­schaft­lich­keit ent­schei­den, ob man so etwas ernst­haft plant. Was denkt ihr?

via. Giz­modo und Inha­bi­tat, die es hier gefun­den haben: Water-scraper

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