Quadrocopter bauen ein Hochhaus

Gefun­den bei Eric Strum’s architekturvideo.de.

In der NZZ fin­det sich eine aus­führ­li­che Beschrei­bung des Projektes.

Asso­zia­tio­nen aus der Tier­welt sind unver­meid­lich: Wie flie­gende Rie­sen­in­sek­ten schwir­ren vier «Qua­dro­k­op­ter» durch die Aus­stel­lungs­halle des Fonds régio­nal d’art con­tem­porain (Frac) Centre in Orléans. Die mit vier Roto­ren ver­se­he­nen com­pu­ter­ge­steu­er­ten Flug­ro­bo­ter lan­den auf einer Platt­form, wo sie sti­li­siert zie­gel­för­mige Schaumstoff-Formteile auf­neh­men. Diese flie­gen sie, eine schwung­volle Kurve beschrei­bend, in die Mitte des hin­te­ren Teils der Halle, wo sie sie ziel­ge­recht am Boden abset­zen. So ent­steht eine erste, amö­ben­för­mige Figur, über der die «Qua­dro­k­op­ter» erst ein, dann zwei, am Ende schliess­lich 59 Stock­werke errich­ten. Die Form­teile lie­gen nur an den Enden auf­ein­an­der, gerade und unge­rade Geschosse sind also gegen­ein­an­der ver­scho­ben, mit einem Hohl­raum unter dem Mit­tel­teil jedes Form­teils. Zudem sind alle gera­den und alle unge­ra­den Eta­gen jeweils im Ver­hält­nis zuein­an­der ver­rückt, so dass der Bau eine leichte S-Form annimmt. Das Ganze wirkt wie ein sechs Meter hoher Designer-Termitenhügel, der ele­gant onduliert.