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Perlen der Alltagsarchitektur

Dipl.-Ing. (FH) Mark Schwesinger

Dipl.-Ing. (FH) Mark Schwesinger

Dipl.-Ing. (FH)

Was mich an dem heu­ti­gen beson­ders beein­druckt hat, ist dass man als Archi­tek­tur­ab­sol­vent auf­grund sei­nes Diploms bei einer Wer­be­agen­tur — hier sogar Scholz&Friends ange­stellt wird. Neid. Was hätte ich auch gerne gemacht. Nicht nur die­ser Umstand ist am inter­es­sant, also los geht’s:

Herr Schwe­sin­ger stel­len Sie sich vor der ers­ten Frage doch kurz sel­ber vor:
_Mark Schwe­sin­ger [ms]: Drei bis vier Sätze rei­chen eigent­lich aus, um Sie auf meine Home­page zu lei­ten, auf der Sie alles wesent­li­che über mich erfah­ren wür­den. Aber der Form hal­ber. Mein Name ist Mark Schwesinger.

Frage 1: Wel­ches war Ihre erste Anstel­lung nach dem Stu­dium?
_ms: Noch wäh­rend ich mei­nes Diploms wurde ich von der Wer­be­agen­tur Scholz&Friends Ham­burg ein­ge­la­den. Ich hatte bis dahin mit Wer­bung nichts am Hut und konnte daher auch nur mein Diplom vor­stel­len. Bei Scholz war man aller­dings der Mei­nung „Wer so was ent­wirft, der kann auch Wer­bung machen”. Der erste Job war daher bei Scholz&Friends Hamburg.

Frage 2: Warum sollte ein Bau­herr auf jeden Fall mit einem Archi­tek­ten zusam­men­ar­bei­ten?
_ms: Warum sollte man sein Brot beim Bäcker und die Wurst beim Metz­ger kaufen?

Frage 3: Wie wür­den Sie ihren archi­tek­to­ni­schen Stil beschrei­ben?
_ms: Für einen fest­ge­leg­ten Stil bin ich doch noch viel zu jung!

Frage 4: Wel­ches Buch oder wel­chen Film habe Sie zuletzt gele­sen bzw. gese­hen?
_ms: Ins Kino gehe ich lei­der viel zu sel­ten — der letzte Film war Slam­dog Mil­lio­när, ist also schon län­ger her. Bücher lese ich nur im Urlaub — daher auch hier eine grö­ßere Lücke — Denis John­son: Ein gera­der Rauch.

Frage 5: Wer sind Ihre Vor­bil­der und warum?
_ms: Wenn ich ein Vor­bild hätte, würde ihn kei­ner kennen.

Frage 6: Ist der Bau­herr König, oder muss ein Bau­herr durch einen erfah­re­nen Archi­tek­ten zu sei­nem Glück geführt wer­den?
_ms: Auch einen König kann man zur Kai­ser­würde zwingen.

Frage 7: Wel­cher Bereich im Archi­tek­tur­stu­dium hat Sie für Ihr Berufs­le­ben am Bes­ten vor­be­rei­tet?
_ms: Die Mensa.

Frage 8: Von Paul Valery stammt der Aus­druck „Archi­tek­tur ist Stein gewor­dene Musik”. Was uns zu der Frage bringt, wel­che Musik Sie zur­zeit gerne hören?
_ms: Emi­nem: Relapse

Frage 9: Wel­ches Gebäude hät­ten Sie gerne ent­wor­fen und warum?
_ms: Das — ist — das — Haus — vom — Ni — ko — luas , Haus.
Tja, warum wohl?

Frage 10: Archi­tek­tur ist … ?
_ms: …ein schö­nes Hobby — aber ein schwie­ri­ger Beruf.

Und zum Schluss Frage 11: Wel­che Frage wür­den Sie wel­cher Per­son gerne stel­len?
_ms: Dem Niko­laus: „Hät­test Du nicht auch ein Flach­dach auf Dein Haus machen können?”

Vie­len Dank Herr Schwesinger.

Dipl.-Ing. (FH) Mark Schwe­sin­ger,
Hockenheimerstr.27
68804 Alt­luss­heim
0170 4700440
info@schwesingerarchitekten.de

www.schwesingerarchitekten.de/

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Sebastian Lauff
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Lauff, Archi­tekt & Autor

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